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Gesamtschule Prerow


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Latein

Alte Sprachen..................... sehr modern !!!

Vom Latein- und Griechisch-Unterricht an der Freien Schule Prerow

 

Fremdsprachen sind fester Bestandteil des Konzeptes dieser Schule. Schon in der ersten Klasse beginnt der Englischunterricht. Als zweite Fremdsprache können ab Klasse 7 wahlweise Französisch, Russisch oder Spanisch belegt werden. Aber auch die sogenannten alten Sprachen werden in Prerow als 3. Fremdsprache angeboten. So wird  gegenwärtig in drei Kursen Latein unterrichtet. Zum Schuljahr 2010/2011 ist dann noch Neu-Griechisch hinzu gekommen. Besonders bei Gymnasialschülern sind diese beiden Sprachen sehr begehrt.

 

Auf den Fotos sind die Schüler der 7. Klasse beim Proben für ihr Projekt  „Der Juwelendieb“.
 

Griechisch am Darßer Bildungszentrum

Seit November 2011 wird an unserer Schule ein Kurs „Griechisch“ angeboten. Schüler der 8. und der 9. Klasse werden dort in die Sprache und die Kultur der alten Griechen eingeführt, daneben werden aber auch Einblicke in das moderne Griechenland und seine Sprache, das Neugriechisch, gewährt. Bekanntlich beginnt in Europa Literatur ebenso wie Philosophie, Wissenschaft ebenso wie Demokratie nicht irgendwo, sondern im alten Griechenland, und so versteht sich der Kurs vor allem als eine Zeitreise, die Schülern im Zeitalter der Globalisierung die geistigen Grundlagen zum besseren Verständnis ihres Kontinents Europa vermitteln möchte. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Orientierungslosigkeit junger Menschen scheint es wichtig, sie gerade für  Gedanken und Werte zu öffnen, die Jahrhunderte lang in Europa als Quelle einer humanistischen Erziehung angesehen wurde. Wie schwer die Rückbesinnung auf diese Tradition ist, wird auch daran deutlich, dass das Darßer Bildungszentrum erst die zweite Schule in Mecklenburg-Vorpommern ist, die ihren Schülern dieses Angebot macht!
Höhepunkt des Kurses wird eine Reise nach Griechenland sein, bei der bedeutsame altgriechische Stätten wie Athen, Delphi, Olympia, Mykene und Epidauros besichtigt und durch die erlangten Vorkenntnisse auch verstanden werden sollen; das eigentliche Ziel aber ist es, in  jungen Menschen das Interesse für Vergangenes zu erwecken: Der junge Heinrich Schliemann, im nicht weit entfernten Neubukow geboren, musste als 11-Jähriger aus Geldmangel das Gymnasium, an dem er damals hätte Altgriechisch lernen können, verlassen. Er war 34, als er sich aus dem Geschäftsleben zurückzog, um sich diese Sprache autodidaktisch anzueignen, und er war 51, als er, von diesen Studien beflügelt, auf die ersten Überreste des antiken Troja stieß...
In diesem Sinne hoffen wir auf viele Neugierige, die sich auch künftig wieder an unserer Schule auf die Spuren der alten Griechen machen: Das Beispiel Heinrich Schliemanns lehrt, dass sich dabei noch heute die unerwartetsten Entdeckungen machen lassen!