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Besuch des Landtages und des
NDR-Funkhauses |
Wir, das sind die
Klassen 9.1 und 9.2 mit Frau Rüter und Herrn Reise als Begleiter, sind am
Donnerstag, dem 28.06.07, mit dem Bus nach Schwerin gefahren, um einen
unvergesslichen Tag zu erleben. Um 7 Uhr morgens ging es in Prerow los,
viele sind aber auch erst in Wustrow oder Altheide zugestiegen. Nach einer
relativ ruhigen dreistündigen Fahrt, sind wir endlich am wunderschönen
Schweriner Schloss angekommen, dabei haben wir uns natürlich den nicht
weniger schönen Schlossgarten nicht entgehen lassen.
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Beim Warten im
Schlossinnenhof sind wir auch gleich dem „höchsten Herrn im Schloss“ über den
Weg gelaufen: Herrn Harald Ringstorff. Die Sicherheitsvorkehrungen waren wie am
Flughafen, und als wir dann endlich im Schloss waren, haben wir von unserer
netten Führung eine kurze Erklärung und Einführung in die Politik und das
Wahlsystem etc. des Landtages bekommen, damit wir auch wissen, was Sache
ist.
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Das Schloss, inklusive toller
Marmortreppe, wurde uns dann auch noch gezeigt, bis wir dann in den
Sitzungssaal gingen, um dort mit Herrn Kuhn von der CDU und Frau Müller
von der Linkspartei zu sprechen. Obwohl wir am Anfang etwas schüchtern
waren, geriet das Gespräch nachher doch noch in Schwung, weil sich der aus
Zingst stammende Herr Kuhn und die sehbehinderte Frau Müller partout nicht
einigen wollten, wessen Partei denn nun mehr für die Behinderten tut.
Diesen „Kleinkinder-Streit" fanden die meisten Schüler am
lustigsten, selbst unsere Lehrer konnten sich das Lachen kaum verkneifen.
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Vom Landtag aus sind wir dann zu Fuß zum
NDR-Funkhaus gegangen. Dort wurden wir in einem ziemlich modernen Gebäude
von Herrn Life Tennemann empfangen und konnten gleich noch eine Führung
genießen, allerdings um Einiges lustiger als die im Landtag. Wir standen
im Studio, wo abends die NDR-Nachrichten gesendet werden und stellten fest,
das der/die Wettermann/-frau eigentlich immer nur auf eine leere grüne
Wand zeigt, wenn er/sie das Wetter ankündigt. Danach haben wir noch die
Radiostation angeschaut, die war aber nicht halb so aufregend wie die des
Fernsehens.
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Dann ging es auch schon zurück, und im Bus haben wir erst mal eine Runde
geschlafen vor Erschöpfung.
Cosima Stoltenberg, Klasse 9.2
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