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España ¡olé!

24. September 2006

Wir, 29 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 bis 10 unserer Schule, reisten nach Lloret de Mar, einem quirligen Badeort an der Costa Brava, aber auch einem exzellenten Ausgangspunkt für Kulturexkursionen ins unbekannte Katalonien.  Seit ein paar Jahren erlernen wir erfolgreich die spanische Sprache bei Frau Dr. Schöne. Nun konnten wir endlich unsere Kenntnisse anwenden.

26 Stundenfuhren wir mit dem Bus,  bis wir endlich unser Ziel erreichten. Aber das machte uns nichts aus, da wir mit herrlichstem Sonnenschein empfangen wurden. Unser Hotel war direkt in  Lloret de Mar. Es verfügte über einen großen Restaurantbereich und einen Pool mit Sonnenterrasse. Nachdem wir in unser Hotel eincheckten, nahmen wir unsere Badesachen und gingen gleich an den 400m weit entfernten Strand. Ein weiter Strand, Sonne satt und eine Wassertemperatur von 23 Grad. Was will man mehr ?Am Abend durften wir uns zum ersten Mal am mediterranen Buffet bedienen.

                                                                      

26 . September 2006

Nördlich von Barcelona erheben sich die Felsen des Montserrat-Gebirges. Schon aus weiter Entfernung sieht man die bis knapp über 1200 Meter hoch aufsteigenden imposanten Gipfel. „Hammergeil!“, war  der Kommentar der meisten Schüler.

Wir wollten das weltbekannte Benediktinerkloster Monastir de Montserrat mit der “schwarzen Madonna” La Moreneta und den berühmten Knabenchor  kennenlernen. Die Berge, die Zahnradbahn, die verschlungenen Pfade, aber auch die berühmten Gebäude und der Gesang der Klosterschüler haben uns ganz besonders beeindruckt.

                 

Am Nachmittag erkundeten wir Barcelona per Bus, angefangen bei dem Nou Camp Stadion des FC Barcelona und dem Olympiastadion fuhren wir durch das Olympische Dorf und besichtigten – zumindest von außen – die Sagrada Familia – das heute immer noch nicht vollendete Hauptwerk des Architekten Gaudi.

Unser Fazit: Wer in Spanien ist und sich Barcelona nicht anschaut, hat definitiv etwas verpasst: Es gibt im Prinzip so viele Attraktionen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Ein Tag reicht hier zum Besichtigen mit Sicherheit nicht aus.

27.September2006

Unser Motto heute: ¡Viva la Barcelona! Das hieß: Noch einmal nach Barcelona! Wir haben noch nicht alles gesehen.

Unser zweiter Kurztrip nach Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens mit ihrem Hafen und den Prachtstraßen, war ein Genuss! Die Fülle an Museen und Baukunstwerken hat uns eine willkommene Abwechslung geboten. Zu Fuß besichtigten wir den mittelalterlichen Stadtkern mit der Kathedrale und die angrenzenden modernen Viertel. Und wer beim vielen Stadterkunden und Shopping in der langen Fußgängerzone – der Rambla -müde geworden war, erholte sich in einer der zahlreichen Tapas-Bars oder Cafés.

Am späten Nachmittag blieb noch Zeit für ein weiteres Bad im Mittelmeer. Wer das nicht wollte, nutzte den hoteleigenen Pool.

 

28. September 2006:

Eine Studienfahrt nach Katalonien ohne Dalí ist kaum vorstellbar. Nur eine kurze Fahrt mit dem Bus und wir waren schon in Figueras, einer kleinen Stadt, wo Salvador Dali geboren wurde. Figueras ist eine Touristenstadt, in der man auf lauter freundliche Menschen trifft . In den verwinkelten Gassen gibt es eine Vielzahl von kleinen Geschäften zu entdecken. Unter anderem haben wir uns das Salvador Dali Museum nicht entgehen lassen. Dieses Museum ist auch für Nicht-Kunstinteressierte ein absolutes Muss. Das ganze Museum ist von innen und außen nach Salvador Dalis Vorstellungen gestaltet worden . Das Gebäude an sich ist schon ein Kunstwerk . Zum Beispiel das Bild in der Eingangshalle das aus vielen kleinen Bildern besteht, aber von weitem zwei Bilder erkennen lässt .

              

In Figueras hatten wir uns in einem Hypermercado, so heißen die Supermärkte in Spanien, Essen und Getränke für die schon so baldige Rückfahrt gekauft. Nun mussten wir nur noch ein passendes Souvenir für unsere Eltern besorgen bzw. ein Andenken für uns selbst für diese super tolle Sprachreise. In einem „Scherbenladen“ in Sant Pere Pescador sind wir fündig geworden und haben handgearbeitete Keramik eingekauft.

              

Nachmittags waren wir  in Empurias, die älteste römische Siedlung auf der iberischen Halbinsel. Die Ausgrabungen sind mächtig interessant, wie man auf den Bildern sehen kann.

Griechische Ausgrabungen

Römische Ausgrabungen

Abschluss des Tages:  Leider hieß es jetzt für uns „Koffer packen“. 

29. September 2006

Nachdem wir uns kräftig beim Frühstück gestärkt hatten, fuhren wir wieder zurück nach Hause. Wir waren alle sehr traurig, dass diese schöne Zeit so flott vorbei war. Die Rückfahrt verging viel rascher als die Hinfahrt. Als wir unser Ziel erreichten, freuten wir uns aber trotzdem unsere Eltern wieder in die Arme schließen zu können. Diese Sprachreise werden wir so schnell nicht vergessen! 

¡Adios amigos !

 

Dank unseren Lehrern Frau Dr. Schöne, Frau Wobig, Frau Gold und Herrn Möbius !

 
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