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Herzlich Willkommen
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Gesamtschule Prerow |
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Aufräumen
im Nationalpark |
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Bei den Prerower Schülern steht Umwelterziehung zwar sowieso auf dem Lehrplan. Zusätzlich kann, wer interessiert ist, bei den sog. „Junior Rangern“ mitmachen. Dies ist eine Arbeitsgemein-schaft, die seit dem vergang-enem Jahr im Nachmittags-unterricht der Gesamtschule angeboten wird. Einmal im Monat gehen die jungen Ranger raus in den National-park. |
| Prerow, 6. April 2006. Am letzten Schultag vor den Osterferien
stand für die Fünft- und Sechstklässler der Gesamtschule
Prerow Aufräumen im Nationalpark auf dem Stundenplan. Ausgerüstet
mit Gummihandschuhen, Aufsammelhilfen und Müllsäcken schwärmten
sie zusammen mit den beiden Nationalparkwächtern Heike Lawrenz und
Friedemann Bartz im Revier Prerow aus, um den von Gästen und Einheimischen
achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. Bereits nach einer halben
Stunde waren die Säcke zu schwer, um sie weiter zu tragen. Gefüllt
mit Unrat aller Art. Darunter leere Nutella-Gläser, halbvolle Schnapsflaschen
oder Tampons. „Über Aktionen wie diese möchten wir bei den
Schülern auch ein Bewusstsein für den Nationalpark schaffen, der
ja direkt hinter ihrer Schule beginnt“, erklärt Lehrerin Marion
Bock, die an der Prerower Schule für die Umweltbildung zuständig
ist. Die Schüler sollen sich verantwortlich fühlen für diesen
Naturraum, der gleichzeitig auch Teil der wirtschaftlichen Grundlage in
der Region ist. „Wenn die Heranwachsenden ihre Umgebung wirklich kennen
und verstehen,wird es Ihnen später leichter fallen, sich hier auch
eine eigene Existenz aufzubauen“, hofft BockDabei
sollen sie auch von denen lernen, die tagtäglich in und für die
diesen Naturraum arbeiten . Das Konzept gibt es in anderen Nationalparks
schon länger. Die Verantwortlichen des hiesigen Nationalparkamtes griffen
die Idee auf und fanden mit der Prerower Gesamtschule einen engagierten
Partner. Bei ihrem letzten Ausflug in den Darßwald haben die Junior Ranger zusammen mit Heike Lawrenz und Friedemann Bartz anhand von Knospen und Rinde, Baumarten bestimmt.Das nächste Mal will Lawerenz mit ihnen an den Strand gehen und eiszeitliche Spuren suchen. „Die meisten Kinder haben gar keine Vorstellung, welchen Einfluss die Eiszeit auf unsere heutige Landschaftsform hat“, meint Lawrenz. Um das Thema anschaulich zu machen, will sie die Schüler unter anderem Steine suchen lassen und über deren Herkunft sprechen. Wie bewusst die jungen Ranger durch den Wald gehen, merkt man auch bei der Müllaktion. Ein Mädchen macht Heike Lawrenz auf Besenheide aufmerksam, deren Namen sie an einem der Junior-Ranger-Nachmittage kennen gelernt hat. Ein Anderer findet im Wald ein Borstenbüschel von einem Wildschein, den er stolz der Nationalparkwächterin zeigt. Weniger Naturkenntnisse als vielmehr ein gutes Auge, brauchten die Schüler dann beim Auffinden der Schokoladenostereier, die immer mal wieder auf ihrem Weg durch den Wald versteckt lagen. Nicole Knapstein |
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