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auf der Homepage der
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Gesamtschule Prerow |
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Vom 01.04. bis 04.04.08 unternahm die Klasse 8 der Gesamtschule Prerow ihre nunmehr 3. Klassenfahrt. Monatelang hatten wir uns darauf gefreut und vorbereitet. Am frühen Morgen des 1. Aprils sollte es nun endlich losgehen – 16 Schüler und zwei Lehrer stiegen voller Erwartungen in einen Zug in Ribnitz, um nach nur 3 Stunden in der Hauptstadt Deutschlands, in Berlin, anzukommen. Schon die Ankunft im Berliner Hauptbahnhof war für viele ein Erlebnis, denn dort kommen und fahren nicht nur Züge an bzw. ab, in zahlreichen Geschäften kann man nach Herzenslust shoppen oder auch einfach die besondere Architektur des Gebäudes bestaunen. |
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Als Erstes fuhren wir zu unserer Jugendherberge, dem HappyBed Hostel im Stadtteil Steglitz. Wir bezogen unsere Zimmer, machten uns mit dem Haus und seinen Angeboten an Freizeitmöglichkeiten vertraut, um dann unsere Entdeckungstour durch die Hauptstadt zu beginnen. |
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Dieser sehr informative und beeindruckende Spaziergang endete schließlich am Fuße des Berliner Fernsehturms. Mit 368 Meter ist der Fernsehturm das höchste Bauwerk Berlins. Der Fernsehturm wurde 1965 – 1969 nach Ideen von Hermann Henselmann, Fritz Dieter und anderen erbaut. In 207 m Höhe befindet sich ein Drehcafé. Da wir an diesem Tag tolles Wetter hatten, stand für unsere Klasse natürlich fest, dass wir uns Berlin unbedingt von oben anschauen wollten. Wir sollten nicht enttäuscht werden, uns bot sich eine atemberaubende Sicht auf die Stadt.
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Anschließend fuhren wir zurück ins Hostel, aßen Abendbrot, um dann gleich wieder durchzustarten. Dieses Mal ging es zum Potsdamer Platz, genauer gesagt dem Sony Center, denn wir wollten uns im dort ansässigen IMAX 3D Kino einen Film anschauen. Alle Schüler waren von diesem besonderen Kinoerlebnis völlig begeistert und fuhren glücklich, wenn auch erschöpft, zurück ins Hostel. |
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Auf dem Programm des 2. Tages unserer Klassenfahrt stand zunächst eine ca. 1 1/2 stündige Stadtrundfahrt. Es ging kreuz und quer durch Berlin. Ein junger Stadtführer zeigte uns die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und berichtete auf eine sehr anschauliche Art und Weise über deren Geschichte. Am interessantesten waren sicherlich die zahlreichen Hintergrundinformationen zur Geschichte und dem Verlauf der Berliner Mauer, der Besuch des Checkpoint Charlie, die von ihrer Bauart sehr unterschiedlichen Botschaften der einzelnen Länder und das Kanzleramt Unsere Stadtrundfahrt endete am Kurfürstendamm, wo wir dann nach Herzenslust shoppen konnten. |
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Am nächsten Morgen machten wir uns auf den
Weg nach Kreuzberg, wo sich das Jüdische Museum befindet. Den Neubau mit
seinem metallverkleideten Gebäude, blitzförmigem Grundriss und zackigen
Fensteröffnungen, schuf der US–amerikanische Architekt Daniel Libeskind.
Eine Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin dieser Einrichtung,
machte uns mit zahlreichen Dokumenten, Kunstwerken, Alltagsgegenständen
und multimedialen Exponaten vertraut, die die verschiedenen Facetten
deutsch-jüdischer Kultur von den Anfängen über das Mittelalter bis in die
Gegenwart illustrieren. |
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Dort blieben wir jedoch nicht lange, denn einer der Höhepunkte unserer Klassenfahrt stand noch bevor. Wir wollten eine Vorstellung der weltbekannten Blue Man Group erleben. Auf die 3 „blauen Amerikaner“ hatten sich alle im Vorfeld besonders gefreut. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Uns wurde in ca. 2 Stunden eine spektakuläre Show gezeigt, die mit viel Musik, Farben, Trommeln, Witz und Publikumsbeteiligung alle Zuschauer von den Sitzen riss. Wir waren uns am Ende alle einig. Diese einmalige Vorstellung bildete den krönenden Abschluss unserer Klassenfahrt und würde uns sicher noch lange im Gedächtnis bleiben
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Den letzten Vormittag in Berlin nutzten
wir noch einmal, um auf der drittgrößten Einkaufsmeile von Berlin, der
Schlossstraße, einkaufen zu gehen. Letzte Andenken wurden gekauft, bevor
wir dann am frühen Nachmittag die Heimreise antraten und am Abend
wohlbehalten wieder von unseren Eltern am Ribnitzer Bahnhof empfangen
wurden. Trotz Müdigkeit und Anzeichen von Erschöpfung waren wir uns alle
einig, dass diese Klassenfahrt einen der Höhepunkte dieses Schuljahres
bildet und wir so etwas auf jeden Fall wiederholen wollen. |
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