Herzlich Willkommen
auf der Homepage der

Gesamtschule Prerow

Home

Anreise

News

Klassen

Partner

Projekte

Europa

Schulprofil

Impressum
Kontakt

A-Z


[zurück] [Klassenseite 10.1]     [Klassenseite 10.2]
 

2. Sprach- und Bildungsreise nach London

Wir trafen uns alle Samstag, den 1. Juni vor der Schule. Wir warteten alle mit unseren großen Reisetaschen bei bestem Wetter auf unseren Bus. Unser Ziel war die Metropole London. Wir hatten alle nur die größten Erwartungen. Nachdem wir die Nacht im Bus verbrachten, kamen wir ausgeschlafen in Calais an. Es regnete, aber wir ließen uns jedoch nicht die Laune verderben. Die Zeit auf der Fähre verging wie im Fluge und schon sahen wir die Kreidefelsen von Dover in typisch englischem Wetter - im Nebel. Jetzt war es nur noch ein kleines Stück nach London. Davor machten wir noch einen kurzen Halt in Canterbury, der alten Bischoffsstadt.

 
In London angekommen, bezogen wir unsere Zimmer in der Jugendherberge Palmers Lodge fast im Stadtzentrum am Regent's Park.


Am Dienstag standen wir früh auf, weil eine mehrstündige Stadtrundfahrt mit dem eigenen Bus auf dem Plan stand. Bei der „ Sightseeing Tour“ sahen wir so einige Gebäude, die man in London unbedingt sehen sollte. Der Londoner Stadtführer, David Ladd, zeigte uns auf eine interessante, spannende und lustige Art alle typischen Gebäude. Bei einigen Gebäuden machten wir „PHOTOSTOPS“, z.B. am Westminster Pier und am Buckingham Palace.  Nachdem wir den Big Ben, den Tower of London, Westminster Abbey und den Piccadilly Circus gesehen hatten, verabschiedeten wir uns bei dem  sachkundigen Stadtführer, der ganz nebenbei Englischlehrer von unserm Klassenlehrer war.

Nach der Stadtführung fuhren wir zum Britischen Museum, wo wir für uns zwei Stunden Zeit zur Erfüllung der Studienaufträge hatten. Wir nutzten diese Zeit und wandelten auf den Spuren der Englischen Geschichte. Für alle war es interessant zu erfahren, was vor paar hundert Jahren so in England los war!

Mittwoch:
Im Darwin Centre gab es sehr viel zu entdecken: Dinosaurier, heutige Erdbewohner, unsere Erde, interaktive Abteilungen, den Menschen und vieles, vieles mehr.

Im Darwin Centre konnten wir uns auch frei bewegen und die meisten sind, wie es auf dem Weg lag, als erstes zu den Dinosauriern gegangen, wo man Einblicke in die Muskeln den Körperbau, Zähne und Knochen haben konnte. Danach haben sich alle aufgeteilt und das Centre weiter mit Studienauftrag erkundet.

     

The London Dungeon

Am 04.Juni 2008 wart das Grauen zum Leben erwacht.
Denn dort ging’n wir voller Pein
in “the London Dungeon” rein.
Es liegt unter des Kopfsteinpflasters Dreck, mitten im Zentrum, nicht grad versteckt.
(des historischen Stadtteils Southwark)

2000 Jahr schaurig authentisch Geschicht, bekommt ihr im Dungeon zu Gesicht.
Sie wird für euch zum Leben erweckt und ihr, haha, werdet zu Tode erschreckt.
Drum tretet ruhig ein in dies schaurig Gemäuer, wo steht’s lauern „Ungeheuer“.

Am Anfang unsrer kleinen Tour wollte der Kassierer nur,
den Obolus für unser Treiben und wollt sich dann die Hände reiben.
Das wir geh’n in seine Hallen und dem Schrecken dann verfallen.

Dann gelangten alle nun, denn wir hatten schwer zu tun
durch das Labyrinth der Verlorenen, man nennt sie auch die längst  gefrorenen.
Nun eilte die Pest uns einzuholen, doch wir hab’m uns weggestohlen.
Denn Ratten und Tod war überall, denn die Pest brachte selbst den Stärksten zu Fall. 

Nach der Pest ihr glaubt es kaum, gab’s Folterereien  zu beschauen.
Zum Beispiel für das Klauen. Gab’s Eiserne Jungfrauen.
So n grausam Sarg mit spitzen drin, da steckt man dann 'nen Menschen rinn.
Als wir hatten alles gesehen, mussten wir auch weiter gehen.

Ein Mann der bat uns um Gehör und führte dann uns zum Verhör.
Ne Bootsfahrt stand uns bevor, wir fuhren durch ein großes Tor.
Wir stiegen aus dem Bötchen aus und betraten Sweeny Todds Haus. 

Sweeny Todd, man weiß das heut, machte 160 Leut',
einfach mal dem Erdboden gleich - Mrs. Lovett wurd mit Törtchen reich.
1888 war der Tod  vieler Mädchens auf den Straßen des schönen Städtchens
Jack the Ripper trieb sein Unwesen dort an diesem grausam Ort.

Das große Feuer war niemandem geheuer.
Alle mussten rennen, um nicht zu verbrennen.
Heruntergeflogen mit 'nem Schauer sind wir von dem Power Tower.
Wurden gehängt wie die Diebe, obwohl wir sind eigentlich ganz liebe. 

 

Nachmittags waren wir unterwegs auf Kunstralley in der Tate Britain, wo wir uns berühmte Gemälde englischer Maler anschauen konnten. Ein Hobbymaler war auch vor Ort und malte ein bekanntes Gemälde von Turner als Auftragswerk nach. Im Kunstunterricht hatten wir die Aufgabe bekommen, drei Gemälde zu suchen, sie zu Ende zu malen und ein paar Notizen zu machen. Leider war ein Gemälde nicht da, was aber auch nicht sehr schlimm war. Alles in allem war der Besuch recht interessant und lehrreich.

 



Am Donnerstag ging es dann auf unserer Studienfahrt mal wieder quer durch London. Angefangen bei einer kommentierten Themse Flußfahrt. Dieses einmalige Erlebnis brachte uns viele historische Fakten über London näher und bot sehr viele wunderschöne Fotomotive, besonders wir und die Tower Bridge.

Als zweites besuchten wir den Nullmeridian in Greenwich. Der Weg dorthin führte uns durch einen Park, welcher einen starken Kontrast gegenüber der Innenstadt bot. Am Nullmeridian angekommen, wurden die Kameras gezückt und ordentlich fotografiert, zum einen den Meridian und zum anderen bot dieser Ort einen herrlichen Blick auf die Metropole. Nach dem kleinen Ausflug ins Grüne ging es zurück Richtung Stadt, genauer gesagt an den Stadtrand zum „Themse Flood Barrier Centre“. Wir bekamen einige interessante Informationen zu der „Themse Flood Barrier“ in Form eines informativen Films geboten.

Madame Tussaud's ist das berühmte Wachsfiguren- Kabinett in London. Es ist eine Reise in eine andere Welt gewesen, man ging in das Gebäude, und auf einmal steht Brad Pitt neben dir. Er sah so echt aus, da konnte man sich echt verlieben.

Der Gruselkeller war einfach der Wahnsinn. So viel Schiss, wie man darin bekommen hat, war einfach nur spektakulär.

 

Am letzten Tag in London, leider auch der Tag unserer Abreise, sind wir als letzte Attraktion zum Tower of London gefahren. In verschiedenen Gruppen von jeweils 3 - 6 Leuten, erkundeten wir die verschiedenen Tower, darunter den White Tower. Im Crown Jewel House konnte man die berühmten Kronjuwelen besichtigen, aber leider keine Fotos machen.

Um 16 Uhr ging unsere Fähre von Dover nach Calais. Hier konnten wir noch mal entspannen und unsere Beine vertreten, bevor es wieder 14 Stunden bis nach Deutschland dauerte.

 

Vielen Dank an unsere Lehrer und Lehrerinnen, die dieses unvergessliche Erlebnis organisiert haben!

 

[zurück]