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Die sieben Weltwunder in Prerow

Von Anfang November bis Ende Dezember 2007 bauten die beiden 6. Klassen der Freien Schule Prerow im Werkunterricht an den 7 alten Weltwundern, welche folgende sind:

- die Pyramiden von Gizeh
- die Hängenden Gärten von Babylon
- der Koloss von Rhodos
- die Zeusstatue in Olympia
- das Mausoleum in Halikarnassos
- der Artemis-Tempel in Ephesos
- und der Leuchtturm von Alexandria.

Innerhalb der beiden Klassen konnten sich die Schüler und Schülerinnen in Gruppen zusammen finden, um ein Weltwunder mit Hilfe von mitgebrachten und zur Verfügung gestellten Materialien nachzubauen. Da es sehr wenig an historischem Quellenmaterial über das eine oder das andere Weltwunder gibt, war die Kreativität in Materialität, Baukunst und dessen Umsetzung gefragt.

Entstanden sind ebenso Weltwunder, die als die neuesten ihrer Art bezeichnet werden können.

Informationen zu den 7 alten Weltwundern

Die Menschen der Antike stellten eine Liste von herausragenden Bau- und Kunstwerken auf, die sie als die sieben Weltwunder bezeichneten. Dazu gehören folgende Bauten und Statuen:

Die ägyptischen Pyramiden
Sie sind das älteste der sieben Weltwunder und das einzige, das heute noch zu sehen ist. Mit 230 Metern Länge und 146 Metern Höhe ist die Cheopspyramide zugleich das größte Bauwerk nach der Chinesischen Mauer.

 

Die Hängenden Gärten der Semiramis
Berühmt waren sie vor allem deshalb, weil sie im heißen Wüstenklima eine blühende Oase boten. Nebukadnezar II, der Herrscher von Babylon, hatte sie aus Liebe zu seiner Gemahlin anlegen lassen.

 

Der Koloss von Rhodos
Breitbeinig stand er wahrscheinlich über der Hafeneinfahrt von Rhodos. Der Riese aus 70 Tonnen Erz war etwa 40 Meter hoch. Mit der Fackel in seiner Hand war der Koloss ein gewaltiges Standbild zu Ehren des Sonnengottes Helios. Er wachte 56 Jahre lang über den Hafen, bis ihn ein Erdbeben zu Fall brachte.

 

Die Zeusstatue von Olympia
Sie war ganz aus Elfenbein und Ebenholz und mit Gold und Edelsteinen verziert. Geschaffen hat die 15 Meter hohe Statue der berühmte Bildhauer Phidias.

 

Das Mausoleum von Halikarnassos
Der grausame Statthalter Mausolos bestellte sich 360 v. Chr. ein riesiges Grabmal.
Das Gebäude war so hoch wie ein fünfzehnstöckiges Haus. Mausolos Pech war nur: Er erlebte seine Fertigstellung nicht mehr.

 

Der Tempel der Artemis
Die Bewohner von Ephesos hatten den Prachtbau nach einer überstandenen Seuche errichtet. Maße: 73 mal 141 Meter mit insgesamt wohl 127 Säulen. Der Tempel soll stilistisch eine "Symbiose von Orient und Okzident" gewesen sein.

 

Der Leuchtturm auf der Insel Pharos bei Alexandria
Architektonische Hochleistung um 300 vor Christus: Der Leuchtturm war gut 120 Meter hoch. Auf der obersten Plattform brannte nachts ein Feuer, dessen Licht 50 Kilometer weit zu sehen war. Ein Erdbeben brachte ihn zum Einstürzen.

 

   
 
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