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Klasse 8: Unsere Projektfahrt nach Berlin
vom 16.3.09 bis 20.3.09

Hier sind ein paar Eindrücke:

 

Berliner Stadtrundfahrt

Am Dienstagmorgen um 8.30 Uhr holte uns der Doppelstockbus am Hostel ab. Der Tourist-Guide lockerte unsere Stimmung mit seiner ausgezeichneten Motivation sehr auf. 1. Station: Die Mauer! Es war sehr interessant, ein Stück der früheren DDR zu betrachten. Danach fuhren wir zu vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B.: Berliner Dom, Rathaus, Museen, Kirchen etc., bevor wir den Checkpoint Charly besichtigten. Unsere faszinierende Fahrt endete leider nach zwei Stunden am Brandenburger Tor…
Es war ein wunderschöner Tag in der deutschen Hauptstadt Berlin.

 

Das war unser Ausflug ins Madame Tussaude

Am Mittwoch dem 18.03.2009, unserem 3. Klassenfahrtstag, konnten wir die Stars, Sternchen und anderen Berühmtheiten wachsnah erleben. Am Eingang begrüßte uns schon Herr Wowereit, Berlins Bürgermeister. Dann (in der Ausstellung) trafen wir auf viele weitere Politiker. Wir konnten mit Angie Reden halten und mit Barack Obama vor dem Reichstag stehen. Außerdem vertreten waren DDR-Politiker wie Erich Honecker und Walter Ulbricht. Adolf Hitler konnten wir nur durch eine Glasscheibe sehen. Später konnten wir mit Genies wie Beethoven Klavier spielen und Albert Einstein Matheaufgaben lösen. Das wäre gut für die Mathehausaufgaben! Nach den Genies und Künstlern beobachteten wir auf Bildern wie die Wachsfiguren entstehen und sahen echte Hand- und Gesichtsabdrücke einiger Stars. Dann kamen die Ränge der Stars und Sportler. Bevor wir eine Attraktion zum Mitmachen (das Lichtfußball spielen) ausprobierten, stellten wir uns einmal mit Oliver Kahn vor das deutsche Nationaltor und spielten eine Partie Tennis mit Steffi Graf. Viele von uns wollten, nach dem sie ihr Boxgewicht gewogen hatten, einen Boxkampf mit z.B. Henry Maske führen oder mit Rennradlern richtig Gas geben. Dann war es soweit, die Welt der Reichen und Schönen, der Stars und Sternchen lag vor uns. Einmal mit Sissi durch die Palastsäle schreiten oder mit Miley Cyrus wie mit einer Freundin tratschen. Zusammen mit den Beatles Gitarre spielen oder ein Date mit George Clooney haben. Oder beides? Alles möglich!!!                        

Auch Angelina Jolie und Brad Pitt im Doppelpack (ohne Kinder) warteten auf uns. So auch Robbie Williams, Nicole Kidman und Leonardo DiCaprio. Alle waren sie da. Zum Anschauen, Anfassen und Bewundern!!!!

Am Ausgang verabschiedete uns schließlich noch ganz der Gentleman Tom Cruise.

Nachdem uns nach diesem gewaltigem Eindruck ein paar Erinnerungsstücke im Shop gekauft hatten, vermissten wir nur noch eine: Beoncey. Sie sahen wir erst am nächsten Tag auf dem Weg zum Brandenburger Tor im Schaufenster.

 

Unser Besuch im Reichstag !

„Och nööö, jetzt auch noch anstellen“ mault Paul, als er die lange Schlange sieht. Doch Frau Sauck erklärt: „ Nein, nein! Wir haben hier den VIP-Eingang!“ Und Zack sind wir drin, im Reichstag. Natürlich geht es nicht ohne Sicherheitskontrolle. Also werden Taschen und Personen durchleuchtet. Dann kommt ein Mitarbeiter und führt uns durch das ehrwürdige Gebäude.
 

Gespannt hören wir zu, was er uns im Plenarsaal erzählt. Zum Beispiel was es mit dem Hammelsprung auf sich hat. Zwar hätte man die Möglichkeit ein modernes Knopfdrucksystem einzuführen, aber wenn sich die alten Methoden bewährt haben, dann bleibt auch mal was beim Alten. Zumal es mit Bewegung verbunden ist. Beim Hammelsprung verlassen alle Bundestagsabgeordneten bis auf den Präsidenten den Saal und kommen dann durch die JA- oder die NEIN- oder durch die Enthaltungstür zurück. Auch, dass das Rednerpult in der Größe verstellbar ist und stumm geschaltet werden kann finden wir cool. Natürlich sollen "große Tiere" hinter dem Rednerpult nicht zu klein erscheinen und so wird es in der Größe an den Redner angepasst. Noch besser ist, dass man Langrednern, die ihre auf einem Display angezeigte Redezeit nicht einhalten, einfach stumm schalten kann.
Das sollte man auch woanders einführen. Unser Respekt galt den Protokollführern. Nicht nur dass sie unglaublich fix schreiben, sondern sie müssen auch jeden der 610 Bundestagsabgeordneten mit Namen kennen. Schließlich muss festgehalten werden, wer, was, wann gesagt hat, damit er selbst es auch nicht vergisst.
Im Andachtsraum  geht es sehr gerecht zu. Der Mitarbeiter legte das Kreuz um. Und als Laura fragt warum er das tut, erklärt er, dass hier keine Religion allein zu hause ist . Die Kunstgegenstände sind frei interpretierbar. Mit einer schrägen Stufe kommt der Islam in den Raum. Als Lisa fragt: „Was soll denn das?“,  antwortet der Mitarbeiter. „Stell dich einmal rechtwinklig an die Kante.“ Als sie es tut, sagt er: „So jetzt schaust du genau nach Mekka.“ Vieles erfahren wir noch und nach ca. 2 Stunden sind wir um einiges klüger zumindest als Staatsbürger.  

 

Story of Berlin

THE STORY OF BERLIN ist ein spannender Streifzug durch 800 Jahre Stadtgeschichte.
Die 1999 eröffnete Dauerausstellung erstreckt sich auf rund 6.000 qm und präsentiert in 23 begehbaren Themenräumen Berliner Historie von der ersten Erwähnung der Stadt bis zum Fall der Mauer. Künstlerisch gestaltete Kulissen, moderne Multimediatechnik sowie Originalexponate wie die letzte Staatskarosse von Erich Honecker vermitteln den Besuchern einen authentischen Eindruck vom Leben der Berliner in der jeweiligen Zeit.
Alle Sinne werden durch Toneinspielungen, wahrnehmbare Gerüche und fühlbare Reize in Anspruch genommen. Durch die ungewöhnliche Geschichtsdarstellung richtet sich die Ausstellung auch an ein Publikum, das nicht gerade regelmäßig Museen besucht. Wichtig für das Konzept der STORY OF BERLIN ist der starke Gegenwartsbezug. Dies gilt beispielsweise für den Raum „Glaube und Toleranz“, der das historische und aktuelle Neben- und Miteinander der drei großen Weltreligionen thematisiert.

Eigens für Erwachsenengruppen und Schulklassen wurde ein zielgruppenorientiertes Bildungsprogramm entwickelt. Das Angebot umfasst unsere allgemeinen Überblicksführungen zur Berliner Stadtgeschichte und Führungen sowie Seminare zu bestimmten Schwerpunkthemen. Neben der Erläuterung der inhaltlichen sowie historischen Fakten bekommen die Besucher vor allem einen aufschlussreichen, aber auch unterhaltsamen Rundgang in etwa zwei Stunden geboten. Darüber hinaus gibt es jeden Samstag und Sonntag um 15 Uhr öffentliche Führungen durch die gesamte Ausstellung. Ein Besuch eignet sich besonders gut für Familien. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern den Kleinen Bären suchen, der sich in den einzelnen Themenräumen versteckt. So entdecken auch die Jüngsten Berliner Geschichte auf eine spielerische Art und Weise.

Ein besonderer Bestandteil der Erlebnisausstellung ist die Führung durch einen originalen Atomschutzbunker, der sich unter dem Ku’damm Karree befindet und dessen Existenz der Berliner Bevölkerung trotz seiner zentralen Lage weitgehend unbekannt blieb. Der Strahlenschutzraum wurde in den siebziger Jahren im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland errichtet, gilt heute noch als aktiv und kann im Fall einer nuklearen Katastrophe fast 3.600 Menschen vierzehn Tage lang mit Lebensmitteln, Luft und Wasser versorgen.

 

Vielen Dank Frau Gold, vielen Dank Frau Sauck, dass Sie uns dieses schöne Erlebnis ermöglicht haben!