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Schnupperpraktikum
im Bildungszentrum in Ribnitz-Damgarten

Kosmetiker/-in, Hotelfachmann/-frau, Maurer/-in, Tischler/-in, Florist/-in, Koch/Köchin, Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit, Kfz-Mechatroniker, Restaurantfachmann/-frau.... was soll ich bloß werden? Schülerinnen und Schüler der achten Klasse nutzten die Chance im Bildungszentrum in Ribnitz-Damgarten e.V., um herauszufinden, was sie werden wollen. Sie schnupperten fünf Tage lang, vom 20.10. bis 24.10.2008, in verschiedenen Berufszweigen des Bildungszentrums.

"Am Montag bin ich gleich bei den Kfz-Mechatronikern gewesen. Dort hab ich zum ersten Mal Reifen von der Felge abmontiert. Das ist gar nicht mal so einfach. Als der neue Reifen montiert war, musste er natürlich noch ausgewuchtet werden. Dafür gibt's extra Maschinen, die das machen. Ist ja ein wichtiges Thema zur Zeit, da es auf den Winter zugeht. Es ist zwar ein schmutziger Beruf, aber trotzdem sehr interessant.

Auch die Arbeit im Holzbereich und bei den Maurern hat mir sehr gut gefallen. Nächstes Jahr würde ich gern noch mal ein Praktikum in dem Berufszweig Maurer machen."

"Sport- und Fitnesskaufmann ist nicht wirklich der Beruf, den ich später machen will. Ich dachte, dass hat etwas mit Sport machen zu tun. Ich hab gelernt, wie man einen Geschäftsbrief nach DIN-Norm schreibt, kennengelernt wie man ein Kassenbuch führt und Fachtexte gelesen. Das ist ein typischer Bürojob, der mich weniger interessiert. Aber vielleicht finden ihn andere ja toll."
     

"Restaurantfachmann/-frau ist ein Beruf, welcher mir besonders viel Spaß gemacht hat.

Nicht nur das Eindecken eines Tisches, Tragen von Tellern und Falten von Servietten gehört in diesen Berufszweig, sondern auch die Annahme von Telefongesprächen und Reservierungen.

Es ist ein ziemlich anstrengender Job. Man darf  natürlich nicht vergessen: von links wird serviert."

 

"Am Dienstag war ich in dem Bereich Floristik. Mein Tag war ausgefüllt mit Blumenbinden, Blumen andrahten, Blumen anschneiden aber auch das Reinigen des Arbeitsplatzes gehörte dazu. Man sollte kreativ sein und auch selbständig arbeiten können. Auch sollte man in diesem Betrieb Kritik vertragen können. Das lange Stehen und die körperliche Arbeit sind aber ziemlich anstrengend. Ich finde, dieser Beruf ist nur weiterzuempfehlen, wenn man sich wirklich für Blumen interessiert."

"Selbstgemachte Pommes schmecken doch am besten. Das durften wir in dem Berufszweig Koch/Köchin selber ausprobieren. Was es für unterschiedliche Messer gibt, ist kaum zu glauben. Und wie verschieden man schneiden kann!

Aber am besten war, als wir unser selbst gemachten Gerichte gegessen haben.
Hmmm, das war lecker." 

 

"Schon im alten Ägypten legte man sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild. Aber heutzutage gehört die Kosmetik schon zum Alltag. Mit Cremes, Salben und Schminke haben wir unsere Haut verwöhnen lassen. Bei der Maniküre haben wir unsere Fingernägel  verschönert. Die klitternden Finger sahen einfach einzigartig aus. Dieser Beruf reizt mich ganz besonders, aber ehrlich gesagt, lass ich mich lieber verwöhnen. Dieser Beruf ist super praktisch, um beispielsweise durchzechte Nächte sowie den Alterungsprozess unsichtbar zu machen."

   

Überreicht wurden den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein Zertifikat als Bescheinigung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt.

Außerdem hat jeder sein persönliches Fähigkeits-Profil erhalten, um einschätzen zu können, wo ihre Fähigkeiten denn nun wirklich liegen.

Ein herzliches Dankeschön noch mal an das Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten e.V. für dieses informative Schnupperpraktikum, welches allen Schülerinnen und Schülern sehr gut gefallen hat, insbesondere an Frau Stuht als Projektleiterin und Herrn Drews, der sich rührend um die Teilnehmenden gekümmert hat.