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Gesamtschule Prerow |
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Englischunterricht
einmal anders...
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Eine andere Sprache „hautnah“ zu erleben ist das Ziel im Fremdsprachensprachenunterricht. Schüler aktiv mit wirken zu lassen und ein unvergessliches Erlebnis mit nachhaltigem Eindruck zu schaffen, das ist der Höhepunkt. Am 27. März 2009 hatten alle Schüler der Klassen 5-11 die Gelegenheit, die englische Sprache einmal außerhalb ihres Klassenzimmers, nämlich im direkten Kontakt mit Muttersprachlern anzuwenden. „The Flying Fish Theatre“- ein Tournee Theater mit Akteuren aus Großbritannien - zeigte uns sein Repertoire. Die englischsprachigen Theaterstücke wurden individuell auf die Klassenstufen zugeschnitten und selbst Schüler, denen Englisch manchmal etwas schwerer fällt, wurden aus ihrer Reserve gelockt. Die ausgewählten Themen behandelten alltägliche Situationen eines Teenagerlebens heutzutage sowie Fantasiegeschichten. Die fünften, sechsten und siebenten Klassen schlossen mit dem Matrosen Stinky Smith, mit Mary und Kapitän Jack Bekanntschaft. |
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"Captain Jack" lautete der Titel des Stücks, in das die Schüler mit einbezogen wurden. Das Piraten-Musical entführte die Jugendlichen auf eine Reise nach einem verlorenen Schatz des berüchtigten Piraten Black Dog Peterson. Mary, eine treue Dienerin von Königin Elisabeth I., verkleidete sich als Pirat und heuerte bei dem Kapitän an, um die Meere zu umschiffen und das Gold schließlich nach England zu bringen. Dabei entwickelte sie einen geschickten Plan, den sie zusammen mit Stinky Smith in die Tat umsetzte. Selbst, wenn ein Fünft- oder Sechstklässler nicht gleich alles verstehen konnte, hatte er keine Schwierigkeiten, in der nächsten Passage wieder den Anschluss an die Geschichte zu finden. |
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Die älteren Schüler erlebten das Theaterstück "We Are Family", welches uns ein Jahr im Leben von Amy zeigt. Die Teenagerin gestattete uns dabei Einblicke in ihre Schwierigkeiten und Sorgen zu Hause. Was eine gewöhnliche Familie darstellte, steht plötzlich Kopf, als die Eltern anfangen zu streiten. Mit zunehmender Isolation von einander scheinen die Eltern zu verstehen, welchen Effekt die häusliche Situation auf Amy hat, die sich selbst in den Wirren einer Welt aus Teenager-Problemen befindet, die ihr tägliches Leben bestimmen. Die Schule, Freunde, sorglose Träumereien und alltäglichen Erlebnisse gehen dabei verloren und jeder Spaß scheint vergangen! |
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In den angebotenen Diskussionen im Anschluss an die Vorstellungen, natürlich auf Englisch, nutzten die Schüler ihre Fähigkeit zum aktiven Sprachgebrauch und konnten so ihre Neugier füttern. Nachdem der erste Schüler Mut gefasst hatte - er wollte wissen, wo Helen und Lewis leben - war der Bann gebrochen. Die Jugendlichen interessierten sich dafür, ob die beiden Darsteller befreundet sind, wo sie überall mit ihren Stücken auftreten, ob ihnen ihr Beruf Spaß macht und noch vieles andere mehr. |
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Diese Diskussionen waren auch noch Auslöser für weitere Gespräche und Aktivitäten im nachfolgenden Englischunterricht. Das Theater war nicht nur eine Bereicherung für den Englischunterricht, es kam bei den Schülern auch sehr gut an. Und dem Wunsch, diese Art von Fremdsprachenunterricht zu wiederholen, werden wir sicherlich auch im nächsten Schuljahr nachkommen.
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