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Gesamtschule Prerow |
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| (Entwurf) | |
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ZISCH-OZ-Projekt: |
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Bereits Quellen aus dem Altertum überliefern eine Zensierung von Musik. Doch was bedeutet eigentlich Musikzensur? Hierbei handelt es sich um keine Schulnote, sondern um eine Einschränkung auf mehreren Ebenen. Institutionell wird dies in Deutschland von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften und Medieninhalte" (BPjS) geregelt. Diese Bundesbehörde kann Medienobjekte indizieren, von denen die Gefahr ausgehen könnte, dass eine "moral- oder sozialethisch desorientierende" Wirkung für Minderjährige von ihnen ausgehen kann. |
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Doch was kann dies für uns Konsumenten/Musikhörer bedeuten? Aus diesem Grund wollten wir ein paar Antworten hinsichtlich dieser Thematik bei einem regionalen Radiosender bekommen. Wir, der Schülerzeitungskurs der Freien-Schule-Prerow (Darßer Bildungszentrum) besuchten am 27.11.2008 das Studio von „Ostseewelle Hitradio Mecklenburg-Vorpommern“ in Rostock und erhielten über ein Interview mit Antje Braasch, der geschäftsführenden Assistentin und Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Informationen über zensierte Musik. |
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Generell ist der Sender eigenverantwortlich über die Auswahl der gespielten Musik, die über einen Musikplan für 24 Stunden vom Musikredakteur ausgehend über den Chef genehmigt wird. Der Musikplan legt das Profil fest, das von verschiedenen Kriterien abhängig gemacht wird: Abwechslungsreichtum im Bereich zwischen alt und neu, Gruppe und Solo, Mann und Frau, ebenso die Musikcharts. Zudem bestimmen schnelle und langsame Titel und auch das Musikgefühl selbst das Tagesprogramm. |
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Auch den Radiosendern sind in einigen Fällen die Hände beim Abspielen von Musik gebunden. Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um verbotene Musik oder zensierte Musik handelt. Denn sie dürfen keine verbotene Musik spielen, die gesetzeswidrig ist und somit auf dem Index steht. Dazu gehören Liedtexte, die gewaltverherrlichend, politisch anstößig, oder auch frauen- und fremdenfeindlich sind. Zensierte Musik dagegen, laut den Angaben von Antje Braasch, lässt einen gewissen Interpretationsfreiraum. Somit stößt auch die „normale“ Musik, von der wir dies nicht erwarten würden, an zahlreiche Grenzen. Deshalb werden immer häufiger „Softversionen“ von Liedern über die Aufnahmestudios produziert, die dann zum Beispiel sendefrei für die Radiosender sind. Dabei kann es sich um einen Austausch oder sogar um das Weglassen von Wörtern/Wortgruppen handeln. |
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Beim Abspielen verbotener Musik können Rundfunkhäuser mit Ermahnungen und Geldstrafen, bis hin zum Einziehen der Sendelizenz, rechnen, was die jeweilige Landesmedienanstalt veranlassen würde. |
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Neugierig waren wir aber auch, wie die Leute auf die Musikzensur reagieren. Dafür befragten wir am selben Tag in der Rostocker Fußgängerzone Passanten. Uns fiel auf, dass der Begriff nicht immer eindeutig klar war. Von 38 Befragten unterschiedlichen Alters und Musikgeschmacks befürworteten 17 Personen die Tatsache, dass Musik in Deutschland zensiert wird. Für die Hälfte der Befragten könnte die Zensur noch strenger sein, „damit Kinder und Jugendliche kein verbotenes Gedankengut hören“, wie ein Fußgänger begründete. Andererseits empfanden einige der Befragten, dass die Musik nicht strenger zensiert werden sollte und argumentierten mit der „Meinungsfreiheit“. |
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Fakt ist, dass die Musik in unserem Leben schon eine große Rolle spielt. Sie setzt Emotionen frei, kann uns aber auch sehr leicht beeinflussen. Genau da liegt das Problem, dass Musik und ihre Botschaften falsch verstanden und vermittelt werden können. Aus dem Grund sollten wir die „Schranken“ der Musikzensur akzeptieren und die Musik auf eigene Art und Weise genießen. |
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Zisch…Schüler werden zu OZ-Reportern |
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| Zisch – Zeitung in der Schule – heißt das Projekt der Ostsee-Zeitung, an dem sich seit dem 22.September 2500 Schüler entlang der Küste beteiligen. Täglich erhalten sie bis Ende Januar eine aktuelle OZ über die Schule. In den Ferien wird sie sogar nach Hause geliefert. Insgesamt beteiligen sich 120 Klassen/Kurse in Mecklenburg-Vorpommern an der Aktion. | |
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Die FSP ist mit dem Kurs der Schülerzeitung an diesem Projekt beteiligt. Ihre 11 Kursteilnehmer (Klasse 5 bis 11) werden die OZ nicht nur lesen und analysieren und sich somit intensiv mit dem Stoffgebiet Zeitung auseinandersetzen, sondern sie werden selbst zu Schülerreportern. Aus einem Projekt-Katalog wurden mehrere Favoritenthemen angegeben, von denen eins dem Kurs zugeteilt wird. Mittwoch wird Zisch-Tag: ab November werden dann die einzelnen Artikel in der OZ veröffentlicht. Die Schüler freuen sich schon sehr und haben ihre Vorbereitung als künftige Zeitungsreporter aufgenommen.
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