Unmittelbar vor Ausgabe der Halbjahreszeugnisse fand gestern und vorgestern
an der freien Gesamtschule Prerow die „Schule für Eltern“
ihre Fortsetzung.
An den zwei gut besuchten Abenden ging es entsprechend der Konzeption
der Schule um Möglichkeiten der Individualförderung jedes
einzelnen Kindes. Im Grundschulteil wurden Vorträge gehalten zu
Verhaltensauffälligkeiten im Grundschulalter (Karin Heilmann,)
zu Ursachen von Sprachstörungen und Möglichkeiten zu deren
Linderung (Dorit Jackszis) sowie zur Rechenschwäche (Kathrin Ader).
Im Anschluss kam es zu einem regen, sehr freimütigen Erfahrungsaustausch
zwischen den Referenten und den betroffenen Eltern.
In der Sekundarstufe standen Fragen der beruflichen Frühorientierung
(Heike Lange), der Suchtprävention (Anja Thürmer) sowie des
Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (ADS) (Karin Heilmann) auf dem „Stundenplan
für Eltern“, der ebenfalls eine lebhafte Diskussion zwischen
Vortragenden und Zuhörern auslöste.
An beiden Abenden unterstützte der Buchhandel die Vorträge
mit einem breiten Angebot an entsprechender Fachliteratur für Eltern,
Kinder und Lehrer.
Die nächste Elternschule wird dann Formen und Methoden der Begabtenförderung
zum Inhalt haben. (in Zusammenarbeit mit der Freien Schule Rostock und
der Universität Rostock)
Diese „Schule für Eltern“ ist ein wichtiger Beitrag
zur Auswertung der PISA-Studie an der Gesamtschule Prerow.
Anja Dirk