
*Konzeption der Freien Schule Prerow*
"Für das Leben lernen ."
1. Entstehungsgeschichte:
Die Gründung einer Schule in Freier Trägerschaft in der Region
Zingst/Darß/Fischland fiel in eine Zeit, die geprägt war und ist von der
Ungewissheit über zukünftige Standorte öffentlicher staatlicher Schulen
und dem daraus resultierenden Bemühen engagierter Lehrer und Eltern, die
Initiative zu ergreifen, einen Schulstandort in der Region nicht nur auf
Dauer zu sichern, sondern auch durch ein alternatives Angebot auf Dauer
zu ersetzen.
Veränderte Lebens- und Arbeitssituationen der Eltern, sich wandelnde
Familien- und Wertemuster sowie der Übergang in eine Dienstleistungs-
und Wissensgesellschaft lassen zunehmend ein mangelndes Interesse an
allen schulischen Dingen, an sinnlicher Erfahrung, an Bewegung,
Ansprache und Herausforderung erkennen.
Angesichts der nur langsam vorankommenden Bildungserneuerung in den
öffentlichen staatlichen Schulen wünschen sich zunehmend mehr Eltern
eine neue, andere Schule.
Immer dringlicher erhebt sich die Forderung nach der Möglichkeit, dass
Kinder sich zu harmonischen, ausgeglichenen und selbstgestärkten
Menschen entwickeln, die ihr Leben selbstbewusst, in sozialer und
ökologischer Verantwortung aktiv mitgestalten.
In der Zeit der intensiven Vorbereitung auf die Schulgründung
beschäftigten sich die Initiatoren, ausgehend vom Grundgesetz der
Bundesrepublik und dem Schulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern,
eingehend mit Literatur über mögliche Alternativen zu den öffentlichen
staatlichen Schulen und nahmen Kontakte auf zu anderen Schulen in freier
Trägerschaft.
So entstand in der Trägerschaft eines Vereins mit engagierten Eltern,
erfahrenen und kreativen Lehrern, die die Rettung eines Schulstandortes
mit der Schaffung eines alternativen Angebotes koppeln wollten, die
Freie Schule der Region Zingst/Darß/Fischland, seit 2008 Teils des
Darßer Bildungszentrums. (Kita, Grundschule, Realschule, Gymnasium)
2. Pädagogische
Rahmenkonzeption:
Diese Freie Schule befindet sich seit dem 01. September 2001 in
Prerow/Darß im Gebäude und auf dem Areal der ehemaligen staatlichen
Realschule und ist seit Oktober 2006 eine staatlich anerkannte
Ersatzschule. Die staatliche Anerkennung wurde erworben nach dem
erfolgreichen Bestehen der ersten Abschlussprüfungen der Jahrgangsstufe
10 im Sommer 2006. Die Klassenstufen 1-12 wurden schrittweise
entsprechend des vorliegenden Konzepts über die Grundschule,
Sekundarstufe I und Sekundarstufe II als offene Ganztagsschule
aufgebaut. Die Schule kann in der 3. Aufbaustufe bei Bedarf auch über
ein eigenes Internat verfügen.
In dieser Schule wird ein gemeinsames Lernen und Zusammenleben von
nichtbehinderten Kindern, Kindern mit besonderen Begabungen, Kindern
anderer Kulturen und Nationalitäten und Kindern mit Behinderungen
ermöglicht.
Mit der Errichtung der Freien Schule soll eine zielstrebige und tätige
Rückbesinnung auf reformpädagogische Gedanken bei der Gestaltung der
Schule und des Unterrichts erfolgen. Damit werden Wünsche und Hoffnungen
von Eltern sowie Lehrern aufgegriffen, welche nach der politischen Wende
trotz aller Veränderungen in der staatlichen Schule unerfüllt blieben.
Im Mittelpunkt des Konzepts stehen einige Prinzipien von
Reformpädagogen, mit denen Zweck und Formen unserer Arbeit beschrieben
werden.
Zum Beispiel Rudolf Steiner::
Eine Pädagogik der Förderung statt Auslese, deren Inhalte nicht nur von
vorgegebenen Inhalten und Arbeitsformen bestimmt wird, sondern vor allem
auch aus der unmittelbaren Begegnung zwischen Lehrer und Schüler
entsteht. Bezugspunkt dabei ist die seelische und geistige Veranlagung
und Begabung der Kinder. Neben sachbezogenen und kognitiven
Unterrichtsinhalten wird ein vielseitiges künstlerisches und
handwerkliches Angebot geschaffen, dass in der Sekundarstufe durch
Betriebs- und Sozialpraktika als wichtigen Beitrag zur Willenserziehung
erweitert wird. Die Seelenkräfte von Denken, Fühlen und Wollen werden so
zu einer Ganzheit entwickelt.
Zum Beispiel Rebecca Wild:
Die harmonische Entfaltung von Kindern ist ein natürlicher und darum
langsamer Prozess. Unsere Aufgabe ist es, die rechten Bedingungen dafür
zu schaffen, aber nicht den Prozess zu beschleunigen. Bringen wir es als
Erwachsene fertig, diese inneren Prozesse nicht durch unsere Ungeduld zu
stören, sondern ihnen den nötigen Nährstoff zu liefern, so lernt das
Kind, auf eigenen Füßen zu stehen und nicht nur sein Leben lang von
äußerer Führung abhängig zu sein.
Zum Beispiel Maria Montessori:
In der Grundschule finden sich Kinder mit einer ungeheuren Spannbreite
an Begabung und Leistungsfähigkeit zusammen. Damit jedes Kind optimal
gefördert werden und bereits am Anfang Frustration vermieden und eine
grundlegende optimistische Erwartungshaltung in Bezug auf Schule gelegt
werden kann, muss in einem stabilen Gemeinschaftsrahmen der individuelle
Weg für jedes einzelne Kind gefunden werden.
Auf der Grundlage o. g. Prinzipien sollen eine lebens- und
leistungsbejahende Grundeinstellung der Kinder frühzeitig herausgebildet
und die Fähigkeit zu selbstständigem, individuellem und teambezogenem
Lernen und Arbeiten entwickelt werden.
Dabei geht es besonders auch um Aufgeschlossenheit und Kritikfähigkeit
gegenüber dem eigenen Lernen und Toleranz in der Anerkennung von
Leistungen anderer. Das erfordert die Entwicklung des
"Sich-Verantwortlich-Fühlens" für sich selbst und die Menschen, auch
wenn sie anders sind als man selbst.
Der Gedanke der Europafähigkeit soll nachhaltig ausgeprägt werden.
Die Lage der Schule am Rande des Nationalparks und in unmittelbarer Nähe
zur Ostsee lässt jedwede Einbeziehung der Natur, vielerlei aktiver
Betätigung im Freien sowie insbesondere die Pflege und Bewahrung der
natürlichen Umwelt konkret werden.
Entsprechend der regionalen Besonderheiten soll sich unsere Freie Schule
inhaltlich an Umwelt, Wirtschaft und Tourismus orientieren. Deshalb
wurden in Zusammenarbeit mit der IHK Rostock ein eigenständiger
Rahmenplan Wirtschaft (Klassen 5 bis 12) und mit der Umweltbildung des
Nationalparks für das Umwelt (Klassen 3 bis 12) erarbeitet. Die
zahlreichen Kurkliniken im näheren Umfeld der Schule ermöglichen die
Beschulung auch jener Kinder, die sich für mehrere Wochen in der Region
aufhalten.
3. Die besonderen
Lerninhalte, Organisationsformen und Gestaltungsprinzipien:
Der Schulteil Grundschule (seit September 2003) wird als offene
integrative Ganztagsschule eingerichtet unter dem Aspekt der besonderen
pädagogischen Prägung:
· täglicher Umgang mit Lesen, Schreiben, Rechnen zur Absicherung von
Basiswissen als Schlüsselqualifikationen
·einschließlich der spielerischen Arbeit mit dem Computer,
·frühbeginnender Fremdsprachenunterricht ab Klasse 1,
·wahlweise Religionsunterricht oder Philosophieren mit Kindern,
·andere Bereiche wie ethisch-moralisch, motorisch,
naturwissenschaftlich-technisch und musisch-künstlerisch dienen der
ganzheitlichen Entwicklung des Kindes, unterstützt durch betreute Lern-
und Freizeitangebote am Nachmittag, besonders auch durch den
angegliederten Hort für Schüler der Klassen 1 bis 4 mit täglicher
Hausaufgabenbetreuung und jahrgangsübergreifendem Werkstattprinzip bei
verschiedenen Kursangeboten .
·Integration von Freiarbeit und Wochenplanarbeit im Tagesplan zur
Förderung des selbstständigen Lernens.
Der Grundschulunterricht ist angelehnt an die Stundentafel und die
Rahmenrichtlinien der öffentlichen staatlichen Schulen des Landes, wobei
Abweichungen möglich sind, wie z.B. Englisch, Religion, Philosophieren
mit Kindern und Zensurenerteilung, was eine höhere Wertigkeit des
Lernens gegenüber der Vorschulerziehung bedeutet.
Der dauerhaften Ausprägung von sprachlichen, mathematisch-logischen und
fremdsprachlichen Kompetenzen wie auch dem Umgang mit dem Computer kommt
von Anfang an besondere Bedeutung zu, damit die Kinder schon früh in der
Lage sind, sich selbst Wissen anzueignen, Wissen anzuwenden und
selbstständig weiterzulernen.
Die Arbeitsgruppe Sonderpädagogik diagnostiziert und betreut
Schülerinnen und Schüler mit entsprechendem Förderbedarf einzeln und in
Kleingruppen.
Der weiterführende Schulteil der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10)
(seit September 2001) ist als Gesamtschule in Anlehnung an die
Stundentafel und Rahmenrichtlinien der weiterführenden öffentlichen
staatlichen Schulen konzipiert. Der Ganztagscharakter wird fortgesetzt.
Die Klassen 5 und 6 werden im Sinne einer schulartunabhängigen
Orientierungsstufe mit innerer Fachleistungsdifferenzierung in den
Kernfächern geführt. Am Ende der sechsten Klasse erhalten die Schüler
eine Schullaufbahnempfehlung: berufliche Reife (Kl. 9), Mittlere Reife
(Kl. 10) und Hochschulreife (Kl.12).
Ab Klasse 7 beginnt in der Gesamtschule die schrittweise Einführung der
äußeren Fachleistungsdifferenzierung: Gymnasiale Klassen 7 bis 12,
Mittlere- Reife-Klassen 7 bis 10, Berufsreife-Klassen 7 bis 9
(integriert in die Klassen der Mittleren Reife). Die
Unterrichtsorganisation erfolgt in gemeinsamen Lern- und Kerngruppen,
die in Absprache mit den Eltern nach Leistungsansprüchen differenziert
werden können. Dabei wird auch ein fächerübergreifender Unterricht
erteilt, in dem einzelne Zweige miteinander verknüpft und nicht mehr
getrennt erteilt werden, wie z.B. Naturwissenschaften (Biologie, Chemie,
Physik) und Gesellschaftskunde (Geografie, Sozialkunde und Geschichte),
in den Orientierungsstufenklassen 5 und 6 Weltkunde (Geschichte und
Geografie).
Ab Klasse 7 setzt in der Regel die zweite Fremdsprache (Spanisch,
Latein, Russisch, Französisch, Griechisch) als 4- Jahreskurs ein. Damit
soll sehr langfristig und zielgerichtet die Abiturfähigkeit eines Teils
der Schüler vorbereitet werden.
Die Schüler können wahlweise die Fächer Religion oder Philosophie
belegen. Die Ausbildung am Computer wird fortgesetzt.
Ab dem 7. Schuljahr erfolgt der Unterricht für bestimmte
Leistungsgruppen teilweise auch zweisprachig, z.B. Literatur,
Geschichte, Geografie. Ergänzt wird das Programm durch die
eigenständigen Fächer Wirtschaft und Umwelt (Klassen 5 bis 12).
In der IGS Prerow haben am Ende des Schuljahres 2005/2006 erstmals
Abschlussprüfungen stattgefunden, an denen alle Schülerinnen und Schüler
der 10.Klassen teilnehmen konnten. Diese Prüfungen, ihre Wertigkeit
sowie der Schulabschluss sind denen in staatlichen Schulen
gleichgestellt.
Mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 erfolgte der schrittweise Aufbau
der gymnasialen Oberstufe mit der Klassenstufe 10 (Einführungsphase),
gefolgt von den Klassen 11 und 12 (zweijährige Qualifikationsphase). Im
Jahre 2010 konnten die ersten Schüler das Abitur in Prerow ablegen.
4. Die Schule als Begegnungsstätte:
Miteinander leben und miteinander arbeiten sind an der Ganztagsschule
genau so wichtig wie Belehrung, angestrengtes Lernen, Leistungskontrolle
und Bewertung.
Die Klassenräume, das Schulgebäude und das Gelände der Schule werden
über den Unterricht hinaus geöffnet für die ständige Entwicklung und
Veränderung der Kinder und Jugendlichen selbst.
In der Freien Schule gibt es vielfältige Gelegenheit und genügend Zeit
· zum Denken-Lernen, zum freien Beschäftigen mit den verschiedensten von
den Kindern gewünschten und den Erwachsenen behutsam gelenkten Themen,
·zum Spielen und für Sport,
·für Gemeinschaft,
·für vielfältige Erlebnisse und Begegnungen.
Die Schulgebäude und das gesamte Lern- und Lebensumfeld auf dem Campus
werden zum gestaltbaren Lern- und Betätigungsfeld der Kinder und
Jugendlichen.
Im Miteinander von Eltern, Lehrern und Kindern wird ein besonderes
Schulklima entwickelt und gestaltet, welches das pädagogische Profil der
Freien Schule der Region kennzeichnet. Unterricht und Gemeinschaftsleben
werden gemeinsam so organisiert, dass ständiges erfolgreiches Lernen
selbstverständlich wird und Misserfolge nicht entmutigen. Es wird eine
Atmosphäre geschaffen, in der die Kinder für sich selbst und für andere
Verantwortung übernehmen.
Das gemeinschaftliche Leben und Erleben an der Schule wird wesentlich
vom Gedanken der gegenseitigen Akzeptanz und der Gewalt- und
Drogenprävention getragen. Das Verhalten der Schüler wird an einem
gemeinschaftlich erarbeiteten knappen, aber klar formulierten Kanon von
Regeln (Rules) für das Zusammenleben gemessen. Dies soll Ausgangspunkt
sein, die Fähigkeiten zur Herausbildung angemessenen Verhaltens der
Kinder zu entwickeln und somit einen fairen Umgang miteinander zu
gewährleisten.
Mit der Gestaltung der Schule als Lebensraum sollen pädagogische
Handlungsmöglichkeiten eröffnet werden, die der Entwicklung der Kinder
ganzheitlich förderlich sind.
5. Die Lehrer und Erzieher:
Eine pädagogisch ertragreiche Arbeit steht und fällt mit der Motivation
und der Befähigung der Lehrer und Erzieher. Die Aufgabe der Erwachsenen
ist die Begleitung der Kinder auf ihrem individuellen Entwicklungs- und
dem darin enthaltenen Lernweg. Die Gestaltung einer förderlichen
Lernumgebung und die ständige Weiterbildung der Lehrenden sind das
praktische Fundament der Erziehung an der Freien Schule.
Den Pädagogen werden vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich mit anderen
auszutauschen und an der eigenen Vervollkommnung ihrer pädagogischen
Meisterschaft ständig zu arbeiten. Dabei arbeiten Lehrer und Erzieher
als Team zusammen und verwirklichen schrittweise die Umsetzung und
Weiterentwicklung des Konzeptes. Im Zentrum allen lehrenden Bemühens und
aller erzieherischer Absicht steht das der Schule anvertraute Kind, das
stets als Partner, niemals aber als jemand, der sich der ganzen
überlegenen Kraft seines Lehrers unterlegen sieht, zu behandeln ist.
Das Lehrerkollegium setzt sich aus älteren erfahrenen und jungen
Kollegen zusammen, die in der Lage sind, den Wechsel von Führung und
Selbsttätigkeit, Anspannung und Erholung auch unter dem Aspekt des
Sichzurücknehmens gestalten und damit Raum und Zeit für die Aktivitäten
der Schüler belassen.
6. Die Mitwirkung der
Erwachsenen und die lokale Zusammenarbeit:
Das Leben in der Freien Schule als ein Leben in einer Gemeinschaft lebt
auch von der aktiven Mitwirkung der Eltern, die ausdrücklich erwünscht
ist, z. B. bei der Schulgestaltung, Projekten, Festen, Organisation von
Freizeitaktivitäten oder bei der Gestaltung von Kursen und
Kreativangeboten.
Die Mitarbeit in demokratischen Gremien wie den Elternvertretungen der
einzelnen Klassen, der Schulelternvertretung, und im Verein ermöglicht
einen ständigen Austausch zwischen den Erwachsenen.
Auch die Region bietet zahlreiche Möglichkeiten der Einbeziehung von
Erwachsenen, die in Firmen, Unternehmen, Kurkliniken, Vereinen, Museen,
Kirchen und Gesellschaften tätig sind und als Kurs- oder Projektleiter,
Praktikumsbetreuer oder Sponsoren für die Freie Schule wirken.
Durch dieses Miteinander entwickelt sich die Freie Schule zu einer
regionalen Schule vor Ort und bringt sich durch geistig-kulturelles und
soziales Mittun in das gesellschaftliche Leben ein.
7. Finanzierung:
In der Regel kann jedes Kind, dessen Eltern es wünschen, diese Schule
besuchen. Die Aufnahme in die Freie Schule der Region
Zingst-Darß-Fischland ist nicht von Einkommen der Eltern abhängig. Auf
Antrag kann ein ermäßigtes Schulgeld gewährt werden. Für
Geschwisterkinder gilt ab Sekundarstufe I ein gestaffeltes Schulgeld.
Einzelheiten sind in der Schulgeldordnung geregelt.
Die Freie Schule der Region finanziert sich durch Zuschüsse des Landes
Mecklenburg-Vorpommern (staatliche Finanzhilfe), des Landkreises für die
IGS und der Kommunen (aus denen die Schüler kommen) für die Grundschule
(Schullastenausgleich), durch Elternbeiträge, Spenden, Vereinsbeiträge
und Zuschüsse von öffentlichen und privaten Fördereinrichtungen.
8. Aufnahmebedingungen:
Die Schule ist grundsätzlich offen für alle Kinder, unabhängig von ihrer
weltanschaulichen, politischen und sozialen Herkunft. Eltern, die sich
für die Freie Schule der Region entscheiden, akzeptieren und
unterstützen das besondere pädagogische Konzept. Die Aufnahme kann nur
nach räumlichen, personellen und finanziellen Möglichkeiten der Schule
unter Beachtung der jeweiligen Klassengröße erfolgen.
Entsprechend der Kapazität ist auf eine ausgewogene Zusammensetzung
hinsichtlich Begabung, Behinderung, Konzentrations- und Lernschwäche zu
achteten. Das trifft auf behinderte und nicht behinderte Kinder
gleichermaßen zu.
Jeder Antrag wird mit dem Kind, den Eltern und den verantwortlichen
Lehrenden besprochen und geprüft. Im Ergebnis dessen kann ein
Schulvertrag zwischen den Eltern des Kindes und der Freien Schule
geschlossen werden.
9. Regeln des Zusammenlebens (Rules) "Dankeschön für":
·
Pünktlichkeit
· Beachtung von Anweisungen
· angemessene Kleidung
· höflicher Umgangston
· Gegenseitige Rücksichtnahme und Anerkennung
· Bereitschaft zur Mitarbeit
· Zusammenarbeit im Team
· Verantwortung für das eigene Verhalten