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Gesamtschule Prerow |
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Mozart "Die kleine Nachtmusik" |
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Prerow, 8. September 2006. Wer gehört zu einem Streichquartett? Das war für die Schüler der Freien Schule Prerow eine der einfachsten Fragen bei der außerordentlichen Schulstunde mit Orchestermusikern des Theater Vorpommerns. Natürlich zwei Geiger, ein Cellist und ein Bratschenspieler. Und die waren in die Prerower Schule gekommen, um den Kindern und Jugendlichen ihre Arbeit im Orchester, ihre Instrumente und auch sich selber vorzustellen. Aus allen Klassen von der ersten bis zu zehnten hatten sich die Schüler für die besondere Musikstunde anmelden dürfen. Viele von ihnen spielten selbst ein Instrument. Und nun saßen sie da und sahen gespannt zu, wie die Musiker ihre Instrumente auspackten und stimmten. Und das alles mit Erklärung. So erfuhren die Schüler – jedenfalls die, die es noch nicht wussten – dass der Geigenbogen erst mit Kolophonium eingerieben werden muss, damit er klingt, oder dass in einem Streichquartett die Instrumente alle nach dem A der ersten Geige gestimmt werden. |
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Zwischendurch erzählten die vier Profi-Musiker, wie sie zur Musik gekommen sind. So spielten in der Familie von Florentina Andreescu alle ein Instrument. Weil sie als Kind aber sehr klein war, musste sie warten, bis sie sieben Jahre alt war, bevor sie selbst eine Geige bekam. Sie wie ihre Kollegen besuchten als Kinder eine Spezialschule für Musik. Christin Petersohn, die in dem Quartett die Bratsche spielt, erinnert sich, wie sie sich oft vor dem ständigen Üben versucht habe zu drücken. Heute sind alle froh, dass sie durchgehalten haben. „Aber auch ohne, dass man die Musik zu seinem Beruf macht, lässt das Wissen um die Musik das Hörerlebnis intensiver werden“, ist Petersohn überzeugt. In der außerordentlichen Musikstunde wird nun das musikalische Gehör der Schüler auf die Probe gestellt. Denn als die Musiker das geplante Werk anfangen zu spielen, klingt es nicht gut. Erst beginnt der zweite Geiger, Gerd Kuniß, in einer anderen Tonart. Beim nächsten Mal hält sich Arne Petersohn mit seinem Cello nicht an das vorgegebene Tempo. Das Stück soll „allegro“ gespielt werden, dass heißt schnell aber nicht zu schnell. Und zuletzt achtet die Bratschenspielerin nicht auf die Notenwerte. Die Kinder erkennen jeden Fehler. Endlich spielt das Streichquartett Mozart’s „Kleine Nachtmusik“ fehlerfrei. Die Schüler applaudieren begeistert. Aber nicht nur ihnen hat die Stunde viel Spaß gemacht. Auch die vier Musiker waren gerne in der Schule. Nicole Knapstein |
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Foto: im Vordergrund die Geigerin Florentina Andreescu hinten die Schüler der Freien Schule Prerow. |
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